Hallo ihr Lieben,
der Flughafen Varadero ist eine Betonwüste. Man muss ewig Schlange stehen und hoffen, dass alles gutgeht, weil die Behörden sehr schleppend arbeiten. Beim Durchleuchten des Gepäcks stehen sie mit verschränkten Armen da und erwarten von dir, dass du das Gepäck selbst durchschiebst. Der Kiosk gibt diverse Rumsorten und genau eine Sorte eines Schokoriegels her wie vor 50 Jahren in Polen. Dort habe ich noch ein Paar kennengelernt, das vier Wochen lang auf eigene Faust unterwegs war. Sie hatten ständig Probleme, etwas zu essen zu finden, Geld abzuheben oder an Diesel ranzukommen, da er rationiert wird. Auch frisches Wasser, das übrigens teurer als Diesel ist, war Luxus. Dann gesellte sich noch Niko zu uns, der mit einer Kubanerin verheiratet ist und bestätigte, dass die Pandemie der kubanischen Bevölkerung den Rest gegeben hat, da der Tourismus neben dem Rum- und Tabakexport die größten Einnahmequellen darstellen Wenn er sie in Kuba besucht, dann organisiert er alles für sie auf dem Schwarzmarkt. Natürlich versucht er sie ganz offiziell nach Deutschland zu holen, aber die Behördenmühlen auf beiden Seiten mahlen langsam.
Die Boing 767-300 startete mit einer Stunde Verspätung in Varadero, aber wegen dem Rückenwind landeten wir pünktlich um 9:35 Uhr in Frankfurt. Allerdings mussten wir drei Stunden auf unser Gepäck warten, da dieser Flughafen große Personalprobleme hat. Jetzt sitze ich bei einer kostbaren Cola im ICE und freue mich auf meine Badewanne.
Kuba ist das Land mit den meisten Kontrasten, das ich je bereist habe. Jedenfalls habe ich Unmengen von Abenteuerpunkten gesammelt und bin um viele Erfahrungen reicher. Meine Kindheit in Polen und meine paar Brocken Spanisch haben sich dort als sehr wertvoll erwiesen. Zum Abschied hänge ich noch ein paar Bilder an, die ich bisher noch nicht im Blog gezeigt hatte. Danke Universum für diese Abenteuer und danke an meine Eltern, dass ich in einem freien Land aufwachsen durfte.
Liebe Grüße und bis zur nächsten Reise:-),
eure Maggie

